Bilderdruckpapier

Der Begriff „Bilderdruckpapier“ dient als Oberkategorie für bestimmte gestrichene Papiere in jeweils verschiedener Qualität. Bilderdruckpapiere können sowohl im Rollenofset- als auch Bogenoffestdruck mehrfarbig bedruckt werden. Zu dieser Kategorie zählen gestrichene Papiere mit einem Gewicht von 70 bis 170 g/m². Handelt es sich hingegen um schwereres Papier, so spricht man von Bilderdruckkarton (170 – 300 g/m²).

Bilderdruckpapier kann von der Beschaffenheit her sowohl glänzend, matt als auch seidenmatt sein. Es eignet sich deshalb besonders gut für Bilder, weil es die Druckfarbe im Gegensatz zu anderen Sorten nicht wie ein Schwamm aufsaugt, sondern einen größeren Farbanteil auf der Oberfläche belässt. Die für Bilder so wichtigen Konturen (Linien, Umrandungen) und Farbabgrenzungen werden somit wesentlich genauer dargestellt.

Ein gutes Beispiel stellt der Vergleich einer Magazinseite mit dem Foto in einer Zeitung dar: Bilder und Grafiken, aber bei sehr genauer Betrachtung auch Buchstaben, werden im Magazin wesentlich schärfer und besser dargestellt als in der Zeitung. Dies ist bei Verwendung gleicher Druckmaschinen und Farben auf die erwähnte Beschaffenheit des Bilderdruckpapiers zurückzuführen.

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