Gestrichenes Papier

„Gestrichen“ bezeichnet in diesem Fall die mit einem Bindemittel versehene Oberfläche eines Papiers. Dieser Strich beeinflusst Weißgrad, Glanz, Glätte und Stabilität der Oberfläche. Ein detaillierterer Druck ist die Folge.

Der Strich setzt sich zusammen aus erwähnten Bindemitteln, zudem kommen Pigmente und Hilfsstoffe hinzu. In der DIN 6730/A2 ist gestrichenes Papier definiert als „ein- oder beidseitig mit einer Streichmasse von mindestens 5 g/m² je Seite versehen“. Bezüglich der Klimatisierung ähneln gestrichene Papiere Natur- und ungestrichenen Papieren. Bei Schnitt und Handhabung sind dafür jedoch einige Dinge zusätzlich zu berücksichtigen. Die Schnittkanten sind nach dem Schnitt sehr empfindlich und müssen gesondert behandelt werden (Wasser-Glyzerin-Gemisch 50/50 wenn ohne Gegenschnitt halbiert), ein Abdecken von frisch geschnittenem Papier ist unerlässlich. Der unterste Bogen nach dem Schneiden sollte vor Aufsatz auf die Druckmaschine entfernt werden. Die Messer sollten geschliffen sein.

Unterschieden werden:

  • matt gestrichene Papiere
  • halbmatt gestrichene Papiere
  • glänzende Papiere
  • gussgestrichene Papiere
Zurück